kontra barocke Frömmigkeit

Die Bruderschaft zur Beförderung guter Werke / Barmherzige Brüder von Altdorf

1754 gründeten Altdorfer Bürger nach mailändischem Vorbild die "Bruderschaft zur Beförderung guter Werke unter dem Schutze der schmerzhaften göttlichen Mutter". Es blieb die einzige Bruderschaft dieser Art nördlich der Alpen (abgesehen von ähnlichen Vereinigungen von Gugelmännern in München und Konstanz mit z.T. ähnlichen Zielsetzungen). Die Bruderschaft besteht aus den Mitbrüdern, aufgeteilt in Patres (max. 50) und Fratres (max.20), und den Einverleibten.

Die Förderung der Ehre Gottes und die Ausübung von Werken der Nächstenliebe standen und stehen im Zentrum der Aufgaben. Mit der Teilnahme an Prozessionen (heute reduziert auf die Karfreitagsprozession und Fronleichnahmsprozession) und der Durchführung der Anbetungsstunden bzw. Bettage, aber auch durch die Begleitung der Mitglieder bei der Beerdigung werden Zeichen nach aussen gesetzt.

Quellen

- 11. Juli 1998 aus dem Staatsarchiv von Staatsarchivar Dr. Rolf Aebersold (Bericht im Urner Wochenblatt)
- aus dem Privatarchiv der Bruderschaft

- aus den Statuten der Bruderschaft


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