Prior mit Stab

die spätmittelalterliche Pilgertracht

Die angenommene Kleidung war der spätmittelalterlichen Pilgertracht nachgebildet. Sie bestand aus einem schwarzen bis auf die Knöchel reichenden Habit, den ein weisswollener Gürtel zusammenhielt. An letzterem hing rechts ein Rosenkranz aus weissem Bein. Ein weiter Schulterkragen, wofür bei den Patres wohl mit Rücksicht auf die Landesfarben gelber Stoff gewählt wurde. An der linken Brustseite brachte man am Mäntelchen, da wo sonst die Pilger das Jerusalemskreuz oder die St. Jakobsmuschel trugen, ein silbernes Schildchen mit dem Bilde der schmerhaften Mutter Maria an.

Die erste Bruderschaftsrechnung erwähnt auch eine Anschaffung von Pilgerstecken. Das grosse Prozessionskreuz schnitzte Friedrich Schäferlin, ein namhafter Bildhauer. Der Stab des Priors zeigte schon von Anfang an das geschnitzte und versilberte Bild der Bruderschaftspatronin.








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